Urner Erfolgsstory: Pionierprojekte "Reusssacher" und "Cubo" lösen Impulse aus

25.03.2019 /

Um den Bahnhof Altdorf wird in den nächsten Jahren ein neues urbanes Zentrum entstehen. CAS hat im Areal Byfang Süd mit den beiden Wohn- und Geschäftshäusern "Reussacher" und "Cubo" zwei zukunftsorientierte Projekte entwickelt, die Signalwirkung haben. Das Gebiet Bahnhof West wird städtebaulich eine bedeutende Rolle spielen.


Die Bauarbeiten für das Projekt „Cubo“ starten im April

Das Projekt „Reussacher“ setzt ein zielorientiertes Konzept um, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Nachfragesegmente. Das Gebäude umfasst 34 Kleinwohneinheiten sowie Gewerbeflächen für mobilitätsaffine Personen jeder Altersstufe und Unternehmer, die von der unmittelbaren Bahnhofsnähe profitieren wollen. Das Architekturkonzept orientiert sich an den Volumen des Quartierrichtplans. Mit der präzisen Positionierung des Gebäudes und dessen sechs Vollgeschossen wird für die Entwicklung des Bahnhofareals eine Signalwirkung erzielt.


Im Fokus steht die soziale und funktionale Durchmischung des Gebäudes, die mit vielfältigen und gemeinschaftlichen Nutzungsformen erreicht wird. Mit diesen zukunftsorientierten Ansätzen werden Anreize geschaffen für die Gründung lokaler Existenzen. Das, bis anhin vernachlässigte, Byfang-Areal westlich des Bahnhofs Altdorf erhält dadurch eine städtebauliche Bedeutung.

Waschküche und Erschliessungshalle als Treffpunkt
«Cubo» ist das zweite Gebäude, das im Bereich des Quartierrichtplans Bahnhof Altdorf entsteht. Als direkter Nachbar zum «Reussacher» tritt es mit diesem in einen Dialog. Das Gebäude schliesst die Reussacherstrasse mit einem Platz ab, lenkt den Verkehr zum Bahnhof und bildet einen Anker für die künftige umliegende Nutzung.


Die kubische Gebäudehülle umschliesst zwei Gewerbegeschosse, vier Wohngeschosse sowie ein Attikageschoss mit Gemeinschaftsterrasse. Begegnung, Austausch und die Möglichkeit für gemeinsame Treffen prägen das Raumkonzept. So wird etwa die traditionelle Waschküche zur modernen Waschbar. Die lichtdurchflutete Erschliessungshalle gestaltet sich als Begegnungszone. Der Wohnungsmix weist 1 bis 3 Zimmer Einheiten auf. Die Büroräumlichkeiten werden durch einen öffentlichen Dienstleister belegt. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Grundwasser-Wärmepumpe. Auf dem Attikadach wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Die Holzfassade unterstützt den nachhaltigen Charakter des Gebäudes.